Temperaturmessung

Auswahl & Alternativen


Um selber ein Programm in C++ zu erstellen muss ein Programm installiert sein, welches den geschriebenen Quellcode kompiliert. Schaut man in den Ordner "CD" oder in das Handbuch des USB-Boards, findet man verschiedene Programme, die von der "dll" unterstützt werden. Zur Auswahl stehen verschiedene Programme, wobei für C++ nur die Programme C++ Builder, Visual Basic oder Visual Studio infrage kommen.

Vor- & Nachteile:

Der C++ Builder ist keine Freeware, aber in der Schule vorhanden. Die Programme Visual Basic und Visual Studio können von Microsoft heruntergeladen werden. Da der C++ Builder von Borland in der Schule vorhanden ist, wird er auf dem PC installiert. Nach der Installation stellt man fest, dass sich das Programm nicht öffnen lässt.

Da alle PCs mit I-Serv verbunden sind, werden die Bibliotheken nicht in das richtige Verzeichnis installiert. Erst nachdem der Adminstrator das Programm einmal ausgeführt hat, lässt es sich auch unter anderen Benutzern öffnen. Wenn man nun versucht ein einfaches Progamm zu erstellen, stellt man fest, dass die Toolbox nicht installiert wurde. Auch ein einfaches Programm lässt sich nicht kompilieren.

Als Ersatz zum C++ Builder von Borland, hat sich das Programm Visual Studio 2010 von Microsoft angeboten.

Ist das Programm heruntergeladen und installiert, kann man nach dem Start ein neues Projekt erstellen. Hierbei wird "Windows Forms-Anwendung gewählt", der Pfad und der Projektname angegeben. Es erscheint ein leeres Programmfenster.

Unter dem Menü-Punkt "Ansicht -> weitere Fester" lässt sich die Toolbox öffnen. Um zu sehen ob das Programm funktioniert, wird ein Button erstellt. Das Programm lässt sich mit dem grünen Pfeil kompilieren. Wenn keine Fehlermeldung erscheint,dann wurde das Programm richtig installiert.

Im nächsten Schritt wird das Beispiel-Programm "K8055DemoVC2008" (von der CD des USB-Boards) geöffnet. Dabei muss das Projekt konvertiert werden, da es sich um eine ältere Projektmappe handelt. Die Funktionen der "dll" sind wichtig, um Funktionen des USB-Board aufzurufen. Für das eigene Programm werden die Funktionen: "OpenDevice, CloseDevice, ReadAllAnaloge" benötigt. Ein "Timer" ist dafür da, dass der auszuführende Prozess in gewissen Intervallen wiederholt wird.

Nun wird eine eigene Projektmappe erstellt. Zuerst erstellt man sich einen Button, einen Timer und ein Lable (in der Toolbox). Mit einem Doppelklick auf die erstellten Objekte, wird der "Code" angezeigt. Mit dem Button wird der Timer aktiviert und die Verbindung zum USB-Board mit der Funktion "OpenDevice" hergestellt. Im Timer werden die Variablen deklariert, der analoge Eingang des USB-Boards eingelesen und von Bit in eine Temperatur umgerechnet. Nun fügt man dem Projekt eine ProgressBar (Toolbox) hinzu. Diese kann keine negativen Werte darstellen. Da das Lable aber einen negativen Temperaturbereich anzeigen soll, muss im Timer eine weitere Variable deklariert werden.

Die Funktion "runden" gibt es in C++ nicht, da nach der Umrechnung ein Wert mit einer langen Nachkommestelle erwartet wird und nur eine Nachkommastelle im Label angezeigt werden soll. Der double Wert wird mit 10 multipliziert und als int definiert, hierbei verschwinden alle Kommastellen. Wird der Wert nun wieder als double deklariert und durch 10 dividiert so entsteht ein Wert mit einer Nachkommastelle.

Die Werte (x für ProgressBar und y für Lable) werden nun im Timer an die beiden Objekte übergeben. Mit dem Beenden des Programms soll die Verbindung zum USB-Board getrennt werden. Nach einem Doppelklick auf "Forms" kann die Funktion CloseDevice eingetragen werden. Um Fehler zu vermeiden sollte man das Projekt zwischendurch sichern und kopieren.
Zum Schluss wird das Programm kompiliert und gestartet.

von Kevin Ohmes & Magdy Moustafa
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