Willkommen!

Dies ist die Facharbeit von C. Tengen und S. Lange. Wir haben uns mit dem modifizieren einer Fritz!Box beschäftigt und werden dies im folgenden näher erläutern und dies auf schriftliche und grafische Art.


Fritz!Box?

Warum eine Fritz!Box?

Wir haben uns mit einer Fritz!Box beschäftigt, da wir dies für eine nützliche Handlung sahen. Denn eine Fritz!Box oder ein Router oder etwas derartiges wird in fast jedem Haushalt verwendet, der einen Internetanschluss hat. Mit einer Fritz!Box kann man sich noch zusätzliche Features holen, um sich manches zu erleichtern oder um eben ein wenig mit der Technik zu spielen.

Wir nahmen daher aus den zahlreichen Ideen und Möglichkeiten, die uns dank des Internets heute zur Verfügung stehen einen Mailserver beziehungsweise wollten wir unsere E-Mails über die Fritz!Box abrufen lassen und dies auch von der Fritz!Box signalisieren lassen. Somit starteten wir dann mit unseren Vorbereitungen für die Modifizierung der Fritz!Box.


Vorbereitung

Da wir erst keinen Weg sahen, wie wir nun unsere Fritz!Box Fon 5140 modifizieren sollten und über welche Programme dies geschehen sollten, machten wir uns erneut auf die Suche. Wir fanden dabei eine nützliche Hilfe auf: http://freetz.org/

Auf dieser Webseite findet man so ziemlich alles, wenn man noch nicht bescheid weiß, wie man vorgehen soll. Wir starteten daraufhin mit den Vorbereitungen. Wir installierten uns eine VirtualBox um das Betriebssystem Ubuntu 10.10 nutzen zu können, da wir dafür keine Partition anfertigen wollten. Dies brauchten wir, da wir dort ein Funktionsfähiges Image für die Fritz!Box erstellen wollten. Somit suchten wir uns ein Image von Ubuntu 10.10 und starteten dies mit der VirtualBox. Von dort gingen wir weiter in das Terminal von Ubuntu 10.10.

Dort gingen wir dann in das Verzeichnis Freetz-1.1.4 über den Befehl: cd freetz-1.1.4

Dort angelangt gingen wir in das Konfigurationsmenu mit dem Befehl: make menuconfig

Dort wählten wir zuerst unter General unsere Fritz!Box, die Fon5140, aus und gingen dann über und wählten das gewünschte Packet über die Package selection aus. Desweiteren mussten wir einige Patches entfernen, da sonst das Image für die Fritz!Box zu groß geworden wäre und wir somit dies nicht hätten kompilen können. Wir sicherten dann noch unsere Einstellungen für das Image und gingen anschließend aus dem Menu.

Wir waren nun an dem Punkt angekommen, an dem dann das Freetz image erstellt werden sollte, wofür nun den Befehl "make" eingeben mussten.

Nach diesem Befehl wurden die benötigten Pakete heruntergeladen und zusammengepackt für das Image und nach einigen Minuten war unser Image dann fertig und bereit auf die Fritz!Box gespielt zu werden. Somit waren die Vorbereitungen abgeschlossen und wir konnten mit dem eigentlichen modifizieren der Fritz!Box beginnen.


Modifizieren der Fritz!Box

Da wir nun das Image für die Fritz!Box erstellt hatten, konnten wir uns auch dem Übertragung dieses Images widmen. Was wir nun über einen Webbrowser taten, in dem wir "fritz.box" eingeben und somit in das Konfigurationsmenü der Fritz!Box gelangten.

Nun gingen wir dazu über unser Image vom Rechner auf die Fritz!Box zu bringen, damit wir unsere Modifikation abschließen konnten. Dazu gingen wir unter Einstellungen und dort auf Firmware aktualisieren. Nun brauchten wir nur noch unser erstelltes Image auswählen und dies auf die Fritz!Box spielen.

Jetzt mussten wir die Fritz!Box einmal Neustarten und uns wieder in dem Menü anmelden, damit wir nun unser Checkmail-feature weiter bearbeiten konnten. Wir suchten uns nun die weiteren Informationen zu den E-Mailkonten die wir hatten, da wir nun Angaben zu POP03 brauchten und zu IMAP. Welche wieder aber auch schnell fanden und eingeben konnten. Wir entschieden uns dafür, dass alle 5 Minuten die E-Mails von unserem Mailkonto abgerufen werden sollen und das die Info-Led schnell blinken soll, falls wir eine E-Mail erhalten, damit wir gleich Bescheid wissen, wenn wir an der Fritz!Box vorbei gehen.


Probleme/Hindernisse

Natürlich lässt sich eine Beschreibung leicht schreiben, wenn man erstmal jegliches Problem/Hindernis beseitigt hat, doch hatten auch wir mit einigen Problemen zu kämpfen.

Wir haben am Anfang mit einer Fritz!box WLan 7150 angefangen, die von außen in Ordnung schien, doch als wir diese Ordnungsgemäß verkabelt hatten, konnten wir keine Verbindung herstellen und wir konnten mit dieser nicht arbeiten. Daraufhin bekamen wir 2 weitere Boxen, die wir auf die normale Funktionalität überprüfen sollten. Von diesen 2 funktionierte eine wieder nicht, welche als Defekt "ausgemustert" wurde. Wir nahmen uns also nun die Fritz!Box WLan 7050 vor. Diese funktionierte auch ordnungsgemäß. Wir nahmen also nun das Projekt in Angriff und alles lief gut, bis wir nun zum Übertragen des Images angelangten. Wir verkabelten wieder alles und dann wollten wir das Image übertragen. Nur streikte dort diesmal wieder die Fritz!Box. Wir hatten laut Fehlermeldung der Fritz!Box keine aktuelle Firmware für die Fritz!Box und sollten ein weiteres probieren. Dies war aber genauso ein fehlgriff, da wiederrum die Fehlermeldung kam, obwohl wir das Image richtig und auch für die richtige Fritzbox erstellt hatten. Somit bekamen wir wiederum eine neue Fritz!box. Diesmal die funktionierende, welche auch hier als Lösung präsentiert wird.

Es gab dann auch noch einige kleinere Probleme, als eine funktionierende Fritz!Box. Wir mussten uns zuerst schlau machen, wie wir denn ein Image erstellen können, dort wurde uns zu dem VMWare-player geraten, nur kamen wir mit diesem nicht richtig klar und wechselten dann auf die Methode mit einer anderen VirtualBox und dem Ubuntu und brauchten so auch nicht mit dem Putty arbeiten.

Nachdem wir diese Probleme/Hindernisse überwunden hatten, konnten wir unser Projekt fertigstellen und wissen nun einiges mehr darüber, wie man eine Fritz!Box modifizieren kann, wenn man nur will.


Schlusswort

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, dass eine Internetverbindung für das Erstellen eines Images zwingend erforderlich ist und das mit dem Ändern der Firmware ein Garantieverlust eintritt. Man sollte daher immer auf ein korrektes Vorgehen achten und nicht überstürzt etwas versuchen, denn wenn etwas schief läuft, kann die ganze Fritz!Box zerstört werden, was nicht Sinn diese Möglichkeit ist.

Des Weiteren ist Freetz eine Freeware Software, die von jedem weiter verändert werden kann und auf die eigenen Wünsche angepasst werden kann. Somit ist Freetz eine gute bastel Möglichkeit für diejenigen, die sich für Software und Netzwerktechnik interessieren.