Paketauswahl und Funktionalität:

Auf der FritzBox! haben wir folgende Pakete installiert:
vsftp
Ruby

Vsftp ist ein kleiner FTP Server, Ruby ist eine interpretierte, objektorientierte Programmiersprache.
Mit vsftp kann man schnell Dateien austauschen über die FritzBox! und mit Ruby ließe sich die Funktionalität der FritzBox! beliebig erweitern. (Vorrausgesetzt man kann Ruby oder gut "googeln".)

Vsftp ist zunächst als Dienst zu starten, danach kann man sich über das Terminal mit der FritzBox! verbinden. (Hierfür ist der Befehl ftp aufzurufen und dann wie bei schon bei Telnet der Befehl open zu verwenden.)

Ebenso kann man sich über den Browser mit dem FTP-Server der FritzBox! verbinden. ("ftp://")

Mit dem Befehl put können wir nun eine Datei auf den FTP-Server der FritzBox! hochladen.

Wenn wir nun mit dem Browser auf den FTP-Server zugreifen, sehen wir die Datei in der Liste und könnten sie downloaden.

Danach verbinden wir uns mit der FritzBox! via Telnet und sehen, dass die Datei im "root" Verzeichnis abgespeichert wurde.

Mit dem Befehl:
ls
Können wir uns alle Dateien im jeweiligen Verzeichnis auflisten lassen. Mit dem Zusatz "-a", werden auch versteckte Dateien angezeigt.

Wie schon erwähnt können wir mit dem Befehl cd in andere Verzeichnisse wechseln. Achtung! Unter Windows wechselt man in das übergeordnete Verzeichnis mit "cd.." oder "cd ..", Linux hingegen verlangt ein "cd .."! Wenn wir nun in das Verzeichnis "/bin/" wechseln, sehen wir alle auf der FritzBox! installierten Pakete.

Aufmerksame Leser werden merken, dass einige Pakete "fehlen". Nun, diese sind im Ordner "/usr/bin" vorzufinden.

Wenn man wollte, könnte man ein beliebiges Paket über das Terminal starten.

Aber wenden wir uns nun Ruby zu: Ruby besitzt einen Echtzeitinterpreter namens "irb", diesen kann man über das Terminal starten.

Wie man sieht, lässt sich mit diesem Interpreter Ruby Code ausführen.
Es lassen sich auch Funktionen schreiben, die man später wieder abrufen kann:

Dies könnte sich als äußerst praktisch erweisen, falls man mal schnell einige kompliziertere Berechnungen durchführen will oder kompliziertere Aufgaben automatisieren möchte.

Es lässt sich natürlich auch per FTP-Server Ruby Code hochladen, denn man nachher dann im Terminal ausführen kann. Dazu kopiert man zuerst etwas Ruby Code in einen Texteditor:

Diesen Code speichert man und lädt ihn anschließend auf den FTP-Server:

Im Browser ist dann die hochgeladene Datei zu sehen:

Da alle hochgeladenen Dateien im "root" Verzeichnis landen, lässt sich der Code im Terminal via Telnet ausführen:

Nachdem ich meinen Namen eingegeben habe, begrüßt mich mein Programm:


Autor: Oliver Philipp Lodahl