Layout / Bestückungsplan

 

Unser Layout sieht wie folgt aus:

Das Platinenlayout wird mit einem Laserdrucker 2x auf eine Folie gedruckt, damit die schwarze Schicht, die
später nicht belichtet werden soll, lichtundurchlässig ist.
Dann wird das Layout auf der Platine ausgerichtet und für 4-8 Minuten unter den Belichter gelegt.
Dabei wird die Fotoschicht der Platine belichtet und im darauffolgenden Vorgang mit Natriumhydroxid
(Ätznatron) entwickelt. Wie lange die Platine im Entwicklerbad bleiben muss ist abhängig von der
Konzentration des Entwicklerbads und der Belichtungsdauer.
Wenn das Layout vollständig zu sehen ist, kann die Platine aus dem Bad genommen werden.
Sie sollte nun schnellstmöglichst unter klarem Wasser abgespült werden um den Entwicklungsvorgang zu stoppen.
Nach dem Spülen kommt die Platine nun für ca 30 Minuten in das Ätzbad.
Die entwickelten Stellen machen die Kupferschicht sichtbar und die Ätzlauge (Natriumpersulfat) kann die
Kupfermoleküle zersetzen. Die Platine sollte anschließend mit Azeton abgerieben werden um die Restliche
Fotoschicht zu entfernen, damit das Löten leichter fällt.

Bestückt wird die Platine nun nach folgenden Schema:

Bauteil Bezeichnung Wert
Widerstand R1;R2;R3;R4 10k Ohm
Widerstand R5;R6 120k Ohm
Trimmer P1 2,2k Ohm
Temperaturfühler KTY81 ---
IC Sockel, 8 Polig OP1 ---

An die jetzt noch freien Plätze kommen später entweder Widerstände oder eine Brücke (je nachdem ob der
Verstärkungsfaktor ausreicht).
Auf den IC-Sockel wird ein OP-741 Gesteckt.
Der Temperaturfühler wird nicht direkt auf die Platine gelötet, um ihn später flexibel in bestimmte Richtungen drehen
zu können. Wir haben an den Sensor 2 Litzen befestigt (Grün und Schwarz). Schwarz in richtung Masse damit es
Später beim Messen mit einem Multimeter nicht zu verwechslungen zwischen den Potenzialen kommt.
Die Lötstellen haben wir dann mit einem Schrumpfschlauch Isoliert und anschließend den Temperaturfühler
inkl. Lötstellen nochmal mit einem Schrumpfschlauch versehen.